In einer Zeit, in der Logistiksysteme immer komplexer werden und der Druck auf Effizienz, Transparenz und Reaktionsfähigkeit stetig steigt, gewinnen datengetriebene Lösungen zunehmend an Bedeutung. Genau hier setzt redPILOT an: Als Spezialist für Operational Excellence unterstützt das Unternehmen Logistikbetriebe dabei, ihre Prozesse ganzheitlich zu optimieren, Ressourcen intelligent zu steuern und fundierte, datenbasierte Entscheidungen zu treffen.
Mit einer Kombination aus Cloud-Software, KI-gestützten Analysen und einem klaren Fokus auf die praktische Umsetzbarkeit in laufenden Betrieben schafft redPILOT die Grundlage, um versteckte Potenziale sichtbar zu machen und nachhaltig zu heben.
Wir haben mit Siegfried Zwing, Founder & Managing Partner von redPILOT, darüber gesprochen, wie sich operative Exzellenz in der Praxis erreichen lässt, welche Rolle künstliche Intelligenz dabei spielt und warum Vertrauen, gerade im Umgang mit Daten und automatisierten Entscheidungen, ein entscheidender Faktor bleibt.
Für alle, die redPILOT noch nicht kennen: Wie würdet ihr eure Rolle und euren Ansatz in zwei, drei Sätzen erklären, besonders im Spannungsfeld von KI, Daten und digitalen Plattformen?
Wir helfen den operativen Führungskräften in Logistikbetrieben dabei, Ihre Ressourcen (Mitarbeiter und Automatisierungstechnik) bestmöglich zu nutzen. Dafür haben wir ein Cloud-Softwarepaket entwickelt, welches recht einfach, stufenweise in der jeweiligen Organisation eingeführt werden kann. Damit reduzieren wir operativen Aufwand bei gleichzeitiger Erhöhung der Leistung des Logistikbetriebs. Wir setzen KI gezielt ein, um einerseits unsere eigene Effizienz zu steigern und andererseits bei komplexen Aufgaben (zukünftige Bedarfsermittlung, lernende Leistungsbewertung, automatisierte Auftragsfreigabe, Vorschlag von Handlungsempfehlungen, etc.) der redPILOT Operational Excellence Solution zu optimieren.

Wenn digitale Plattformen und datengetriebene Services immer komplexer werden, steigt auch die Angriffsfläche. Wie integriert ihr das Thema Cybersecurity ganz konkret in eure Projekte, ohne die User Experience zu verschlechtern?
Cybersecurity ist bei uns kein Zusatz, sondern fixer Bestandteil aller Prozesse. Wir orientieren uns dabei unter anderem an ISO 27001 und legen besonderen Wert auf sichere Schnittstellen zu externen Systemen sowie eine klare Trennung der einzelnen Kundenumgebungen.
Gleichzeitig achten wir darauf, dass Sicherheit nicht zulasten der Nutzerfreundlichkeit geht. Durch die Integration bestehender Single-Sign-On-Lösungen unserer Kunden bleibt die gewohnte User Experience erhalten. Für die Anwender ändert sich im Alltag wenig, während im Hintergrund ein hohes Sicherheitsniveau gewährleistet ist.
KI verändert die Art, wie wir digitale Produkte entwickeln und nutzen. Welche Rolle spielt Vertrauen aus eurer Sicht dabei, besonders wenn es um sensible Daten und automatisierte Entscheidungen geht?
Vertrauen ist die zentrale Grundlage, gerade wenn es um datenbasierte und automatisierte Entscheidungen geht. Aus unserer Sicht gilt klar: Kritische Entscheidungen müssen immer von verantwortlichen Menschen getroffen werden.
Wichtig ist dabei, die zugrunde liegenden Daten auch wirklich zu verstehen. In der Praxis bedeutet das oft, mit Unsicherheiten oder Datenlücken umgehen zu müssen. Genau diese Aspekte müssen bewusst in die Entscheidungsfindung einbezogen werden. KI kann unterstützen, aber sie ersetzt keine fundierte menschliche Verantwortung.
Noch eine persönliche Frage zum Schluss: Wenn du einmal abseits von Zahlen, Projekten und Technologien zurückblickst – was hat dich als Unternehmer und Mensch am meisten geprägt auf deinem bisherigen Weg mit redPilot?
Am prägendsten war das Arbeiten mit unterschiedlichsten Menschen in einem internationalen Umfeld. Sich auf verschiedene Perspektiven einzulassen und ständig dazuzulernen, hat nicht nur unsere Arbeit verbessert, sondern auch mich persönlich stark weiterentwickelt. Genau dieser Austausch ist bis heute ein wesentlicher Teil dessen, was redPILOT ausmacht.
